Ernst Fuchs

Maler und Graphiker

geboren am 3. 2. 1930 in Wien

Der Vertreter der "Wiener Schule des Phantastischen Realismus" studierte seit 1945 an der Wiener Akademie, 1946 bis 1950 bei Albert Gütersloh. Er entwickelte aus einem elektizistisch-manieristischen Stil eine persönliche, mythologisch-kabbalistisch inspirierte Gedanken- und Vorstellungswelt und gilt als einer der wichtigsten Proponenten der Wiener Schule des phantastischen Realismus. Mythos, Kosmos, Altes Testament, christliche Heilslehre, dämonische Bedrohung sind seine Bildinhalte. 1946 erstellt er sein großes Anfangs-OEuvre, und zwar mit Linolschnitten "Die Kataklysmen", die in einer kleinen Auflage erschienen sind. 1948 bestimmt die in altmeisterlicher Präzision ausgeführte Radierung sein graphisches OEuvre. Die Druckgraphik dient vor allem als Medium, Themenkreise zyklisch auszuschöpfen: "Die grüne verschlossene Botschaft", 1967 (acht Radierungen zu Traumgebilden), biblische Bilder folgen "Samson", 1960-64, und "Esther", 1964 bis 1967, "Sieben Sprüche und Bilder der Sphinx", 1964-67.

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